Vitamin C – Der Klassiker für unser Immunsystem und seine Darreichungsformen
Datum: 02.04.2026 Autor: Magdalena Meier, M.Sc. Biologie
Vitamin C und seine „Entdeckung“ und Bedeutung für den Körper
Vitamin C gehört zu den bekanntesten Vitaminen überhaupt und begleitet die Menschheit schon sehr lange. Schon früh wurde beobachtet, dass bestimmte Lebensmittel die Gesundheit und das Immunsystem positiv begleiten können, ohne zu wissen, dass gerade Vitamin C hier der entscheidende Faktor ist.
Besonders bekannt ist die Geschichte der Seefahrer im 17. und 18. Jahrhundert. Auf langen Reisen litten viele unter Skorbut, einer gefürchteten Vitamin-C-Mangelkrankheit. Sobald Zitrusfrüchte oder Sauerkraut regelmäßig auf diesen Reisen eingeführt wurden, wurde diese Erkrankung erstmals besiegbar. Erst 1932 wurde Vitamin C erstmals wissenschaftlich vom Biochemiker Charles Glen King aus Zitronensaft isoliert, was einen wichtigen Meilenstein in der Ernährungsforschung und den Beginn seiner Erforschung darstellte.
Im Gegensatz zu manchen Tieren, wie Hunde, Katzen oder Pferde, welche Vitamin C selbstständig herstellen können, ist wichtig zu betonen, dass Vitamin C vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden kann. Daher muss es regelmäßig über die Ernährung oder Nahrungsergänzung zugeführt werden.
Obst und Gemüse stellen dabei die wichtigsten Quellen dar. Vor allem Paprika stehen hier an der Spitze der Vitamin-C-Lieferanten, dicht gefolgt von Brokkoli, Beeren und Zitrusfrüchten. Da Vitamin C empfindlich gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff ist, kann eine schonende Zubereitung helfen, den Gehalt besser zu erhalten.
Vitamin C ist ein wahrer Tausendsassa für unseren Körper, da es viele wichtige Funktionen im Körper unterstützt. Es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und unterstützt die normale Kollagenbildung, die unter anderem für Haut, Knochen, Knorpel, Zähne, Zahnfleisch und Blutgefäße wichtig ist. Viele Symptome von Skorbut als Vitamin-C-Mangelerkrankung setzen hier an.
Außerdem hilft dieses Vitamin dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Es leistet einen Beitrag zu einem normalen Energiestoffwechsel, kann zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen und unterstützt die normale Funktion des Nervensystems. Zusätzlich verbessert Vitamin C die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln.
Vitamin C und seine Darreichungsformen
Neben klassischer Ascorbinsäure stehen heute verschiedene moderne Darreichungsformen zur Verfügung, die sich in Verträglichkeit, Anwendung und Herstellung unterscheiden:
- Gepuffertes Vitamin C ist eine Variante, bei der Ascorbinsäure mit Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium oder Kalium kombiniert wird. Diese Form ist weniger sauer und wird deshalb häufig von Menschen mit empfindlichem Magen als angenehmer empfunden. Gleichzeitig kann sie einen kleinen Beitrag zur Mineralstoffzufuhr leisten.
- Liposomales Vitamin C stellt eine innovative Darreichungsform dar, bei der Vitamin C in kleine Fettkügelchen eingebettet wird, sogenannte Liposomen. Diese ähneln biologischen Zellmembranen und der Mikronährstoff kann so direkt über die Schleimhaut aufgenommen werden. Liposomale Produkte sind unter als Spray erhältlich und werden oft als besonders praktisch in der Anwendung im Alltag empfunden. Liposomale Formen von Vitamin C gelten als modernste Entwicklung im Bereich der Nahrungsergänzung in Bezug auf die Einnahme von Vitamin C.
- Eine weitere innovative Form der Darreichung ist PureWay-C®. Hier wird Vitamin C mit pflanzlichen Lipiden sowie Citrus-Bioflavonoiden kombiniert. Hier wird ein natürliches Vorkommen von Vitamin C in Obst und Gemüse „nachgebaut“. Diese spezielle Matrix wird häufig eingesetzt, um Stabilität und Verträglichkeit zu optimieren und ermöglichen auch eine verzögerte Aufnahme, was sich positiv auf die Bioverfügbarkeit auswirkt. PureWay-C® findet sich vor allem im hochwertigen Nahrungsergänzungssegment.
Vitamin C blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück und steht gleichzeitig im Fokus moderner ernährungswissenschaftlicher Entwicklungen. Auch in Zukunft ist zu erwarten, dass Forschung und Wissenschaft neue Lösungen hervorbringen, die eine noch gezieltere und komfortablere Versorgung ermöglichen könnten. Eine abwechslungsreiche Ernährung bleibt dabei selbstverständlich die wichtigste Grundlage für eine gute Versorgung.


